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Showing posts from February, 2022

Sonntag, 20. Februar - Tourismus in der Pinkelstraße

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Ferien. Jawoll. So ganz genau verstehe ich immer noch nicht, warum nicht alle Menschen Lehrer werden wollen. Es ist wirklich fantastisch. Gerade finde ich wieder in meinen Schulrhythmus hinein, zack, da ist schon wieder eine Woche frei. Auf der andern Seite: Ich freue mich schon extrem, dass jetzt Ferien sind, weil ich wenig Lust darauf hatte, noch weiter zu unterrichten, was ja genau genommen gegen den Lehrerjob spricht und dafür, dass ich vielleicht schonmal irgendwann, vielleicht im Sommer, etwas Anderes ausprobieren sollte.   Relativ kaputt wache ich am Montagmorgen auf. Eigentlich will ich joggen gehen, aber dafür ist keine Zeit mehr. Ich muss dringend meine Wäsche waschen, mein Zimmer aufräumen und es irgendwie so herrichten, dass Manu, der heute zu Besuch kommt, darin schlafen kann. Mein Zimmer ist ungefähr 7 Quadratmeter groß. Es kommt nicht von ungefähr, dass ich in Regensburg relativ häufig gefragt werde, warum eigentlich alle Leute aus Bamberg groß sind. Manu ist kn...

Sonntag, 13. Februar - Besser ein DJ in der Hand als eine Taube auf dem Dach

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An der Schule, an der ich unterrichte, herrscht strenges Rauchverbot. Sprich: Weder Schüler, noch Lehrer dürfen auf dem Schulgelände rauchen. Vorallem bei den jüngeren Schülern geht die Schule da recht streng vor. Nun bin ich kein jüngerer Schüler und auch kein Raucher, als richtigen Lehrer würde ich mich auch nicht bezeichnen - trotzdem aber als einen solchen, in dessen Aufgabenbereich es fällt, Schüler, die man beim Rauchen erwischt, zu verwarnen. Wie so eine "Verwarnung" funktioniert, weiß ich selber nicht. Ich weiß vielleicht, wie sie nicht funktioniert: Den Schülern eine gelbe Karte zeigen und sich dann als Lehrkraft wahnsinnig jung und originell zu fühlen. Ich denke, der beste Weg, zu verhindern, dass Schüler rauchen, wäre, als Lehrer selber zu rauchen und sich immer zu den Rauchern zu stellen. Nichts würde Schülern uncooler vorkommen, als mit dem 53 jährigen Mathelehrer Kippen zu rauchen. Das wäre ein sehr effektiver weg, rauchen recht unattraktiv zu machen. Aber um me...

Sonntag, 6. Februar - Krötenwanderung

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 Es ziemt sich nicht, über Geld zu reden. Das weiß ich. Eines der tollsten deutschen Sprichwörter ist „Geld hat man, darüber spricht man nicht“. Nichts ist weniger interessant, als zu hören, wie viel Geld jemand besitzt. Denn Geld, und so sagt es sogar schon der deutsche Gesetzestext ‚hat man zu haben‘. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich finde diese Bescheidenheit gut. Es ist – ohne Frage – toll, viel Geld zu haben. Viel toller, oder in diesem Kontext eher: Viel dollar ist es aber, viel Geld zu haben und mit dieser Tatsache bescheiden umzugehen und niemanden damit zu nerven. Aber was ist, wenn man garkein Geld hat? Ändert sich dann dieses Sprichwort? Darf man, wenn man schon kein Geld hat, wenigstens darüber reden? Ich sage: ja. Und deshalb mache ich das. Der Blog diese Woche handelt von Geld, wie man es bekommt, spart und vor allem, wie man es wieder los wird. Ich wusste, als ich vor knapp zweieinhalb Wochen in die Innenstadt gezogen bin, dass es sich hier teurer leben wir...