Sonntag, 31. Oktober - Der Eisläufer an der Overgroundstation
Heia. Da schaue ich auf das Datum und merke: Zwei Monate sind schon rum. Gerade die ersten zwei, drei Wochen habe ich fast täglich die Wochenenden gezählt und mir aus Heimweh Sachen vorgestellt wie "Okay, Theo, noch viermal ein neues Shampoo kaufen, dann sieht die Welt schon anders aus." Viermal neues Shampoo kaufen klingt nämlich deutlich angenehmer als achteinhalb Monate. So ist es aber zum Glück nicht mehr. Ich fange an, die Sachen hier richtig genießen zu können. Montag früh wache ich auf und frage mich, was ich jetzt mit dieser freien Woche, die vor mir liegt, anfangen soll. Ich frage Sam, ein anderer Sportlehrer, ob er mit ins Fitnessstudio gehen will. Ich weiß, das ist nicht unbedingt das spannendste der Welt, und ich bin auch kein wirklicher Fan davon, ins Fitnessstudio, oder wie es leider manchmal eingedeutscht wird, ins "Gym", zu gehen. Aber ich denke, dass es nach einer Woche nur rumliegen und krank sein mal ein ganz guter Start in eine neue, frische Woc...