Sonntag, 17. April - Onkel Raffa und die Zwitscherbuben
Auch wenn das eine gewagte Aussage ist, wenn sie von einem 23-jährigen Hüpfer, wie ich es einer bin, kommt, aber: FlixBus fahre ich nicht mehr. Nach einer wunderbaren Woche in Wales müssen Elisa und ich nach Deutschland, oder wie ich seit der WM 2010 gerne sage, nach Schland, kommen. Nicht, weil mein Praktikum in London vorbei ist, sondern weil jedes Jahr in Wien (und das ist in der Nähe von Deutschland) ein Basketballturnier ist, zu dem ich mit ein paar Freunden fahre. Der Zug kostet bei spontaner Buchung ziemlich genau 450 Euro, der FlixBus dagegen nur 100. Klar, er fährt auch 23 Stunden bis nach München, aber wir sind guter Dinge, dass wir diesen Tag, in einem komfortablen und großzügigen Bus sitzend, gut rumkriegen können. „Im Rumkriegen bin ich ziemlich gut“, sage ich Elisa lausbübisch, aber sie reagiert nicht einmal. Wir warten noch ein bisschen im Busbahnhof. Das schreibe ich deshalb, weil wir eine kleine Diskussion über Busbahnhöfe führen, mich machen Busbahnhöfe nämlich irgendwie traurig, Elisa hingegen liebt es aus unerklärlichen Gründen, an Busbahnhöfen zu sein. Ich hätte, als ich hier vor acht Monaten hergekommen bin, auch nicht gedacht, dass ich das Wort „Busbahnhof“ innerhalb weniger Zeilen mal so häufig nutzen würde. Die Stimmung in Busbahnhöfen ist einfach schrecklich. Es ist immer irgendwas zwischen Müdigkeit, Nervosität, Bocklosigkeit und Genervtheit (was ich bei 32 Stunden Busfahrt in engen Bussen, die man vor sich hat, gut nachvollziehen kann). Die Diskussion mit Elisa verliere ich aber, vermutlich weil ich zu müde, genervt, nervös und bocklos dafür bin.
Wir steigen in
den jetzt schon überhitzten Bus ein und gehen die Treppe hoch zu unseren
Sitzen. Großzügig ist hier garnichts. Wir gehen den Gang nach hinten und
zwängen uns auf unsere Sitze. In dem Sitz auf der anderen Seite des Ganges
(hier, liebe Leser: Indien-Joke einfügen) weint eine Frau und telefoniert. Sie
zittert am ganzen Körper. Kurz nachdem sie auflegt spricht sie uns an und fragt,
ob sie sich ein Handy leihen könne. Wir geben ihr ein Handy und sie erzählt uns
ihre Geschichte, während sie immer noch am ganzen Körper zitter. Wir sehen,
dass ihre Hose zerrissen ist und sie keine Schuhe trägt. Anscheinend habe sie
mehrere Tage in London auf der Straße gelebt, wäre fast gestorben, warum, das
sagt sie nicht. Sie wolle sich von keinem britischen Arzt anfassen lassen, die
verletzen sie nur, und ja, das wisse sie, ihr Vater habe nämlich auch Medizin
studiert. Sie erzählt, dass alle sie hier nur töten wollen und fragt uns nach etwas
zu trinken und zu essen. Wir geben ihr eine Flasche Wasser und einen zwei Müsliriegel.
Ehrlich gesagt bin ich ziemlich froh, die Müsliriegel sind nämlich – wie ehrlich
gesagt alle Müsliriegel auf der Welt – eine riesige Enttäuschung, und ich muss sie
nun nicht selber essen. Sie trinkt ein paar Schlücke und spuckt dann alles auf
den Boden. Das macht sie zwei oder drei Mal. Es hat ein bisschen was von dem
bolivianischen Silvesterbrauch, bei dem man ein Schluck Bier für sich trinkt,
und dann ein Schluck Bier für Mutter Erde vergießt. Sehr rituell sieht das bei
der Frau aber nicht aus, Elisa und ich schauen uns an und wissen beide: Das
wird eine lange Fahrt. Immer wieder schreit die Frau leicht auf, weint, spuckt Wasser
aus, fragt erst nach einem Handy, dann nach noch mehr Essen, obwohl sie neben
sich eine ganze Tüte voller Knabbereien hat, dann noch nach Kopfhörern. Sie fleht
uns an, dass wir ihr doch bitte über die Grenze helfen sollen. Wir sollen bei
der deutschen Botschaft anrufen, dass man wisse, dass sie komme. Ihr Vater sei
nämlich Diplomat, der wisse dann schon Bescheid und würde England verklagen. Es
ist eine verrückte Situation. Elisa, die von der Frau nur „Anja“ genannt wird,
schafft es, sie zu beruhigen und sie davon zu überzeugen, dass es das richtige
sei, nun ein bisschen zu schlafen. „Danke Anja, dass du mich über die Grenze
bringst“, sagt sie und legt sich zitternd hin. Als sie wieder aufwacht, sind
wir immer noch in England und sie wird wieder panisch. Wir überlegen, ob wir dem
Busfahrer Bescheid geben sollen, weil die Frau immer noch zittert und
Panikanfälle hat. Ich gehe zum Busfahrer, ein Brocken von einem Mann, der mir
nur sagt: „Wenn du willst, ist sie in zehn Minuten draußen. Ich rufe die
Security und sie ist in zehn Minuten auf der Straße.“ Ein Mann der Tat also.
Wir finden, dass es nicht unsere Aufgabe ist, zu bestimmen, wann sie aus dem
Bus fliegt. Trotzdem bin ich mittlerweile – entschuldigung – scheiß genervt und
müde und habe keine Lust mehr auf die Fahrt, von der noch nicht einmal drei
Stunden vergangen sind.
Wir kommen an der
Grenze an und die Frau zittert noch viel mehr. Ohne Schuhe läuft sie mit uns
zur Grenzkontrolle. Sie steht hinter uns. Als ich mich umdrehe, ist sie nicht mehr
da. Sie ist wohl einmal um den Bus gelaufen und dann wieder in den Bus
eingestiegen. Sehr clever. Als wir zur zweiten Grenzkontrolle kommen, muss sie
merken, dass sie sich hier nicht verstecken kann, also geht sie zu den
Grenzbeamten, zeigt ihnen ihr Handy mit der unscharfen Fotografie ihres Reisepasses,
die Polizisten schauen sich kurz fragend an, und lassen die Frau durch. Neben ihnen
steht auf einem großen Schild, dass man in die EU nur mit gültigem Ausweis
komme. Wir müssen schmunzeln. Sie bedankt sich bei uns, dass wir ihr über die
Grenze geholfen haben, was natürlich Blödsinn ist, weil wir überhaupt nichts
gemacht haben, und schläft wieder. Irgendwie schafft sie es dann auch ohne
Ticket und Geld in den nächsten Bus von Brüssel nach München, sitzt zufällig
wieder neben uns, und kommt dann irgendwie auch in München an. Eigentlich will
sie mit Elisa in Fürth aussteigen, aber Elisa überzeugt sie davon, dass das
Unfug ist. „Kannst du mir noch deine Nummer geben, Anja?“, fragt die Frau Elisa
in Fürth, dann fährt der Bus mit mir und der Frau weiter.
Ich merke, dass
ich wahnsinnig ungeduldig und lange nicht so cool bin, wie ich es immer denke,
weil mir die Frau tierisich auf den Sack geht. Ich gebe ihr Geld, damit sie
sich was zu trinken kaufen kann, sie steckt es ein und sagt, sie traue sich nicht
aus dem Bus. Nach insgesamt 23 Stunden sind wir in München und ich bin heilfroh
aus dem Bus zu kommen. Heia.
Ich übernachte
bei Basti und am nächsten Tag holen uns Yannik und Konsti ab und wir fahren
nach Wien, die Stadt der Käsekrainer. Der Käsekrainer ist eine mit Käse
gefüllte Bockwurst, die heiß mit Brötchen, Ketchup und Senf, oder wie der
Franke sagt: Sempft, gegessen wird. „Heiß“ soll hier nicht für sexuelle Erregung,
sondern für die Temperatur der Wurst stehen, die es dem Käse ermöglicht zu
schmelzen, und bei einem Bissen langsam aus der Wurst herauszutriefen. Herrlich.
Das soll eigentlich für mich ein Highlight der Woche werden, leider esse ich
aber nur einen einzigen dieser Käsekrainer, und das auch noch betrunken, genieße
ihn aber trotzdem. Aber eins nach dem anderen. Die meisten mannschaften sind
während dieses Turniers in Schulen untergebracht, in einzelnen Klassenzimmern.
Wir machen uns also im Klassenzimmer breit, und während Basti und ich die 1,40
Luftmatratze aufblasen, frage ich mich schon, ab wann man denn zu alt ist für
Luftmatratzen auf Klassenzimmerböden. Wir gehen Basketball spielen,
anschließend auf den Naschmarkt und essen asiatisch, und treffen uns dann alle
in einer der coolsten und ehrlichsten Kneipen, in denen ich jemals gewesen bin.
Sie heißt „Hermanns Würstelstand“ und läuft auf Google unter der Beschreibung
HotDog-Restaurant. Mit einem Restaurant hat der Würstelstand wenig zu tun. Es sind
einfach ein paar Bierbänke und Stühle neben einer Bude, die Bier und Würste
verkauft. Und zwar: In einem Parkhaus. Kurz vor der Parkhausauffahrt, aber
bereits unter dem Dach des Parkhauses ist diese Bar. Und um dem Ganzen noch
mehr Scham zu geben, duftet es nicht nur nach Auspuff, Würstchen und Bier,
nein, immer wieder zieht auch ein leichter Kanalisationswind durch die Reihen. Purer
Vibe. Wir trinken ein paar Bier, aber auch nicht zu viele, weil wir am nächsten
Tag gleich die ersten zwei Spiele haben. Wir kommen an der Schule an, und
natürlich: Die Luftmatratze hat keine Luft mehr. Irgendwie ist das doch immer
so bei Luftmatratzen, oder? Ich würde so weit gehen und behaupten: Eine Luftmatratze
ist die DB-Navigator-App unter den Gebrauchsgegenständen: wenn man sie mal braucht,
kann man sich sicher sein, dass sie nicht funktioniert. Richtig schlafen könne
wir deshalb nicht. Basti fasst die Situation später ganz gut zusammen: „Überhopft
und unterschlafen.“
Wir sind uns
nicht sicher, wie unsere Fitness zwei Spiele an einem Tag überstehen soll. Die eine
Hälfte aus unserem Team kommt gerade aus dem Italienurlaub, die andere Hälfte ist
entweder verkatert oder besteht zumindest aus ambitionierten Rauchern. Wir
hoffen, auf ein Team zu treffen, dass noch nicht so eingespielt ist, weil wir
uns als Mannschaft auch noch nicht so gut kennen, und treffen auf die „Bergischen
Löwen“. Lion und Manu vermuten scharfsinnig, dass das wohl Österreicher sind, wahrscheinlich
wegen „Berg“, aber sie kommen aus Norddeutschland. Und: Man sind die alle fit.
Wir verlieren mit zwölf Punkten, könne uns aber unglaublich über ihren
Instagramauftritt freuen, auf dem sie sich – schelmisch wie sie es sind – die „Bergischen
Bumsbären“ nennen. Sie sind keine wirklich fairen Gewinner und machen sich auf
Instagram ein bisschen lächerlich, aber das sollen sie ruhig. Wir hingegen
schauen weiter nach vorne – und verlieren dann gegen Kassel mit fast 30
Punkten. Aber was soll’s. Wir können alle kaum noch laufen und landen dann bei
Hermanns Würstelstand, um das ein oder andere Bier zu zwitschern. Ein Ausdruck,
der in den nächsten Tagen an Wichtigkeit gewinnt. Leider haben sich bei den Spielen
Cookie und Yannik verletzt, und wir sind nur noch sieben Spieler – trotzdem haben
wir das Gefühl, das gegen Alba Berlin am nächsten Tag was gehen könnte. Wir
gehen relativ früh ins Bett, schlafen auf unseren neuen Luftmatratzen und
frühstücken am nächsten Morgen in der Schule das typische Wien-Schulfrühstück,
das aus Schokomüsli (ich kann die Abkürzung „Schoko“ nicht leiden, vor allem
weil „Schokolade“ doch so ein wundervolles Wort ist“, verwende sie hier aber
bewusst, weil dieses Müsli in der Schule nun wirklich keinen schöneren Namen verdient), Kaiserbrötchen,
Nutella und Kaffee besteht. Der Kaffee ist wie strikte Polizisten: Führt ziemlich
schnell ab. Irgendwie denken wir alle, das Spiel starte um halb elf, aber niemand
macht sich die Mühe, nachzusehen, bis wir irgendwann merken, dass wir doch
schon um zehn spielen und für das Aufwärmen jetzt wohl doch keine Zeit mehr
haben. Wir joggen zur S-Bahn und von da aus zur Stadthalle. Die Berliner, die fit
aussehen und damit keinesweges ihren süßgebackenen Namensvettern ähneln, sind
zwar schon da, scheinen uns aber, vielleicht wegen unseres Namens („Potland J
Blazers“) nicht wirklich ernst zu nehmen. Es läuft aber. Das Ganze Spiel ist
eng, endlich treffen wir unsere Würfe und haben uns gefunden. Das Spiel ist
durchgehend knapp und irgendwie trifft Henry, quasi in letzter Sekunde, den Wurf
zum Sieg. Wir haben Alba geschlagen und können noch weiterkommen. Hey, ihr
Leser: Kann gut sein, dass ihr diesen Blog zum Sterben langweilig findert, aber
nicht vergessen, ich schreibe das auch ein bisschen für mich selber, damit ich diese
ganzen Sachen nicht vergesse. Ich kann euch natürlich gut verstehen, dass das
Spiel Alba Berlin gegen Potland J Blazers nicht wahnsinnig interessant klingt. Die
Duschparty danach ist der Hammer und ich verstehe nicht, wie man es aushält,
sein ganzes Leben nie ein Teamsport zu machen. Wir schauen auf die Tabelle und
sind plötzlich Dritter. Der zweitbeste Dritte aus allen Gruppen, als bester Dritter
kämen wir weiter. „Wir gewinnen das Ding noch aus Versehen, Jungs“,
sage ich und denke an die Frau aus dem FlixBus. Wenn sie es, ohne Schuhe und
Reisepass, bis nach München schafft, dann schaffen wir es auch bis ins
Achtelfinale. Wir zwitschern und feiern den ganzen Tag. Bis tief in die Nacht.
Am Donnerstag spielen
wir gegen eine österreichische Mannschaft und gewinnen mit dreißig Punkten, wir
scheinen uns gefangen zu haben. Wir gehen abends essen und sitzen im
Außenbereich. Wir grübeln die ganze Zeit, ob wir noch irgendwie bester dritter
Platz werden können. Immer wieder schaue ich auf die Blitztabelle, Lion und ich
rechnen, welches Team mit wie viel Punkten gewinnen muss, damit wir
weiterkommen. Ein Mann, der am Tisch neben uns sitzt, wird auf uns aufmerksam
und zahlt uns eine Runde Jägermeister. „Kommt Jungs, Onkel Raffa ist hier für
euch. Ihr schafft es ins Achtelfinale.“ Unsere Rechnungen haben ergeben, dass
Köln gegen Wien in der anderen Gruppe verlieren muss, damit wir weiterkommen. Lubi
macht sein Handy an und streamt das Spiel live. Wir tummeln uns alle hinter dem
Handy, immer wieder kommt Wien ran, nur damit Köln die Führung weiter ausbauen
kann. Wir sind langsam enttäuscht. Yannik zückt schon sein Handy, um sich zumindest
nochmal die Highlights vom Albaspiel anzusehen. Wir sehen sie uns gemeinsam an.
Onkel Raffa, der mittlerweile mindestens genau mitfiebert, bestellt noch eine Runde
Jägermeister für uns alle. Wir sind alle mittlerweile schon ganz gut
angetrunken und fragen uns, ob es denn überhaupt so gut wäre, morgen früh um viertel
vor neun ein Achtelfinale zu spielen. Köln führt höher und gewinnt das Spiel. Ein
bisschen enttäuscht setzen wir uns wieder hin. Onkel Raffa will uns noch eine Runde
bestellen, aber wir lehnen erstmal dankend ab. Wir wollen zahlen und vielleicht
noch ein bisschen zu Hermann gehen. Ich schaue auf die Tabellen, um mich zu
bestätigen, dass wir rausgeflogen sind. Aber irgendwie, keine Ahnung warum,
scheinen unsere Rechnungen nicht aufgegangen zu sein. Irgendwie war es egal, ob
Köln gewinnt oder nicht. Irgendwie sind wir bester dritter Platz. Irgendwie
sind wir im Achtelfinale. Wir fassen es alle nicht. Wir schauen auf den
aktualisierten Spielplan und sehen: Achtelfinale 1: TG Würzburg – Potland J
Blazers. Wir jubeln. Die anderen Gäste sind wahrscheinlch genervt von uns. Onkel
Raffa nicht. Und der Kellner auch nicht. Er wünscht uns viel Glück, wir sollen
uns das Ding holen, und anschließend hierher zum Essen kommen, das Essen
schmecke nämlich köstlich hier, sagt er und streichelt seinen riesigen Bauch. Wir
bestellen Onkel Raffa noch ein Bier und laufen jubelnd nach Hause.
Dass wir das
Achtelfinale gegen Würzburg knapp verlieren, ist dann eigentlich auch egal. Wir
trinken, feiern und genießen die Stadt. Manu und Yannik lösen ihre Wettschulden
ein und shotgunnen Bier (man, klingt das prollig) Wir landen in der Pratersauna,
einem Wiener Technoclub. Irgendwann morgens zum Sonnenaufgang kommen wir wieder
an der Schule an.
Ich merke, dass
ich völlig vergessen habe, dass ich wieder zurück nach London muss und, vor
allem, noch 24 Stunden Busfahrt vor mir habe. Aber das ist nicht so schlimm, vorallem,
weil ich am ZOB in München merke, dass der Bus nicht fährt. Irgendwie ist er zu
spät und zu früh gleichzeitig, aber das wird mir hier alles zu kompliziert und
langweilig. Die Angestellten bieten mir noch eine 38-stündige Alternativfahrt über
Amsterdam an, aber das lehne ich ab. Ich fahre noch zu Viola, übernachte da und
fliege am nächsten Morgen zurück nach London, um mir die Schlüssel von Nicolas
WG noch rechtzeitig holen zu können. Hier bin ich die nächsten zwei Wochen,
eine eigene Wohnung habe ich ja nicht mehr, dann gibt es den nächsten Blog.






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